Über die Strassen der Welt per Rad.........

 

Partner:

logo santos

Logo Patria

Logo Feine Räder

Logo Velophil

 

InselSonnenuntergang BergenFloibahnen6. Woche, Bergen

Wir haben es bis nach Bergen geschafft. Das letzte Stück ging es via Inselhopping mit vielen Brücken und Fähren durch schöne Landschaft und zum Schluss noch einmal knackig über 230 Höhenmeter. 1700 km und ca. 6000 Höhenmeter (grob geschätzt )mit dem Rad. So sind wir jetzt in der regenreichsten Stadt Europas angekommen. Auf Grund der geografischen Lage Bergens regnet sich die feuchte Luft des Golfstromes über den Bergen ab. Das führt zu 240 Regentagen im Jahr. Bei unserer Ankunft haben wir das  zu spüren bekommen. Kübelweise hat der Golfstrom sein Wasser über uns ausgeschüttet. In den letzten Tagen hat es das Wetter nicht immer ganz gut gemeint mit uns. Aber das führt dazu das man mit netten anderen Reiseradlern an den verbliebenen trockenen  Plätzen zusammensitzt , nette Gespräche führt und mit Rotwein auf Norwegen anstößt, oder auch mal kleine Wunder geschehen.  Wenn man nach einem langen Radtag klitschnass ohne Aussicht auf einen Campingplatz die letzte verbliebene Telefonnummer eines Hotels wählt, ohne zu wissen um was für ein Hotel es sich handelt, man dann zu einer selbst vorgeschlagenen Rate einchecken darf, die Fahrräder in der warmen Wäscherei untergebracht werden, man selbst Bademäntel in die Hand gedrückt bekommt und zum Relaxen in den Wellnessbereich eingeladen wird, Sauna und Pool mit Blick über den Fjord auf die Berge, dann kann man sein Glück kaum fassen. Wir verbringen jetzt unsere letzten Tage in Norwegen hier in Bergen. Norwegen haben wir anders erlebt als wir es uns gedacht hatten, viel schöne Natur aber in dem von uns bereisten Küstenstreifen fast immer besiedelt, sehr unterschiedliche Landschaft, von hohen Bergen bis zu flachen Dünen. Sehr sympathisch  sind uns die Norweger.  Sie sind offen und unkompliziert und uns immer freundlich begegnet. Da wir uns seit unserer Ankunft  in Norwegen meistens die Straßen mit Autofahrern teilen ist uns besonders die rücksichtsvolle Fahrweise der Norweger aufgefallen. Am Zebrastreifen wird immer gehalten, wir wurden mit sehr großem Abstand und meistens mit geringer Geschwindigkeit überholt und fast immer vorgelassen.  Wir hatten am Anfang immer das Gefühl uns bedanken zu müssen, das ist hier aber ein völlig normales Verhalten.  Nachdem wir uns jetzt in Norwegen schon ein wenig heimisch fühlen wird jetzt wieder alles anders. Wir sind mit der Planung und Vorbereitung unserer Weiterreise auf die Shetland Inseln beschäftigt und schon sehr aufgeregt. Bustransfer mit den bepackten Fahrrädern zum Flughafen, Buchung der Fährüberfahrt von Aberdeen nach Lerwick, Verpackung der Fahrräder für den Flug etc. Morgen haben wir noch Waschtag  im Waschsalon und einen Friseurbesuch um nicht total zu verwildern. Wir müssen uns wieder mit einer neuen Währung, neuen Maßeinheiten , dem Linksverkehr und einer neuen Landkarte beschäftigen.

hier geht's zum nächsten Bericht!

interessante Links:

Punktures&Panniers

FUELED BY RICE

cycle the world

paontour

Logo Fernzieleicon mit dem radmit-dem-Rad.de

logo fahrradnomaden

logo warmshowers

www.tollimsattel.de

Logo Reise zum Horizont

Logo ADFC