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SandefjordBooteLillesand4. Woche, Norwegen

Man fährt mit dem Fahrrad in den Bauch einer Superspeed- Fähre, schippert 3,5 Std über das Skaggerak und ist in Larvik in Norwegen und alles ist anders. Die Küste ist nicht mehr gerade, weder vertikal noch horizontal. Die Küste ist felsig, es gibt wieder viel Wald und vorgelagerte Schaereninseln. Unsere Begrüßung in Norwegen: bei Anjas Fahrrad reißt die Kette und Christians hat einen Plattfuß. An den ersten Bergen haben wir geglaubt das Fahren wir keine 3 Tage, dieses ständige hoch und runter, aber irgendwie haben wir uns doch daran gewöhnt und akzeptiert das wir an den steilsten Strecken auch mal schieben müssen. Wenn gar nichts mehr geht wird geflucht oder Pause gemacht ( mit Schokolade oder Gummibärchen).  Dabei sind wir zuerst die ‚flachere‘ Strecke von Larvik am Eingang zum Oslofjord bis Kristiansand ganz im Süden gefahren, es fühlt sich auch nicht wie ‚Norden‘ an sondern eher nach Mittelmeer. Wir hatten hier das bisher wärmste Wetter unserer Tour. Anders als bisher gibt es hier kaum Radwege sondern man ist hauptsächlich auf Nebenstraßen unterwegs. Oft gehören Fährverbindungen zum Radweg. Auf den Fähren haben wir auch immer wieder andere Reiseradler getroffen. Komischerweise meistens Deutsche oder Niederländer. Die Norweger sind immer sehr interessiert und fragen nach dem woher, wohin, wie lange etc. Fast alle beherrschen die englische Sprache, so das man oft schnell ins Gespräch kommt. Das Leben ist hier geprägt vom Wasser, die schönen weißen und roten Holzhäuser stehen oft am Wasser, viele auf Inseln ohne Straßen. Jeder hat und fährt hier ein Boot. Man benutzt es zum Einkaufen im Supermarkt, zum Sonntagsausflug, die Kinder fahren damit zur Schule, zum Kiosk und Nachmittags um die Wette.  In den Städten gibt es regelrechte Bootsparkplätze, Anleger mit Parkticket. Wir genießen es oft im Hafen zu sitzen und dem Treiben auf dem Wasser zuzusehen. Die Orte bestehen meist aus weißen Holzhäusern und in jedem Ort findet zur Zeit irgendein Festival statt. Ansonsten ist Norwegen sau-teuer! Lebensmittel ungefähr doppelt so teuer, Alkohol noch teurer und trinken darf man ihn nicht in der Öffentlichkeit sondern nur zu Hause oder in einer Kneipe. Wein und Spirituosen bekommt man nur in speziellen Geschäften, den Vinmonopolen, das wird ein gesunder Urlaub, viel Radfahren und wenig Alkohol. Aber wir kommen ja auch noch nach Schottland! Wir sind bis Kristiansand insgesamt 1250 km geradelt und um den schroffen Fjorden schneller näher zu kommen haben wir eine abenteuerliche Bootsfahrt und eine Busfahrt unternommen und sind jetzt in Fleckefjord.  Wir brauchten nach 4 Wochen im Zelt mal wieder 4 Wände und bewohnen heute Abend ein komplettes Obergeschoß eines kleinen Bauernhauses und sitzen auf einem Sofa!  Booh is dat gut! Morgen fahren wir unsere Königsetappe und erreichen den mit 270m höchsten Punkt der North- Sea Cycle Route.

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